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Restrukturierung und Sanierung eines kommunalen Klinikverbunds

Ein kommunaler Klinikverbund befand sich in einer wirtschaftlich angespannten Situation, die in einem deutlich negativen Jahresfehlbetrag resultierte. Zur Unterstützung des Klinikverbunds bei der Entwicklung und operativen Umsetzung eines umfassenden Sanierungsplans wurde ein Beratungsteam beauftragt.

Vorgehen

Ziel war es, die im Sanierungsplan festgelegten wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Entsprechend dem modularen Ansatz des Hospital Instituts wurden die Sanierungsbausteine gemeinsam von Klienten und Beratungsteam ausgewählt und auf die aktuelle Situation im Klinikverbund angepasst. Folgende Maßnahmenpakete zur Ergebnisverbesserung kamen dabei unter anderem zum Einsatz:

  • Zur Erlösoptimierung wurden Einweiserbindungs- und Wahlleistungsprogramme erarbeitet, um die Fallzahlen zu sichern, auszubauen und zusätzliche Erlöse zu generieren.
  • Der medizinische Bereich wurde optimiert, indem die klinischen Abläufe und Schnittstellen überarbeitet, Zuständigkeiten geklärt und Tätigkeiten auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und ggf. modifiziert wurden. Insbesondere die (Not-) Aufnahme, der OP und die (Intensiv-) Stationen waren Gegenstand der Betrachtung.
  • Im Bereich Sachkosten wurden Einsparpotenziale unter anderem durch Produktstandardisierung in Medical Boards und Nachverhandlungen mit Lieferanten identifiziert, im nicht medizinischen Bereich durch die Überprüfung bestehender Energie- und Mietverträge und des Verbrauchsmanagements sowie die Optimierung des gesamten Facility Managements (Reinigung, Catering, Wäscheversorgung).

Diese direkt ergebniswirksamen Maßnahmen wurden ergänzt durch eine strikte Projektorganisation und -kommunikation mit den verschiedenen Anspruchsgruppen. Ein kontinuierliches Maßnahmen- und Ergebniscontrolling sowie verschiedene Mitarbeiterschulungen während der gemeinsamen Projektarbeit haben den nachhaltigen Erfolg des Sanierungsprojekts gesichert.

Ergebnis

Bereits im ersten Jahr der Sanierung konnte eine Verbesserung des Betriebsergebnisses im zweistelligen Millionenbereich realisiert werden. Beigetragen haben dazu unter anderem eine 3%ige Erlössteigerung sowie die Reduktion der medizinischen Sachkosten um 7%.

Auf Grund unserer professionellen Grundsätze und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Klienten veröffentlichen wir keine Klientennamen. Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne ausgewählte Referenzen und Ansprechpartner zur Verfügung.