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Portfolioanalyse und Zentrenbildung in einem freigemeinnützigen Krankenhaus

Ein regionales Krankenhaus mit kirchlichem Träger hatte – historisch gewachsen – eine Vielzahl medizinischer Fachabteilungen ohne klares Profil oder Erlösstrategie. Um im zunehmenden Wettbewerb bestehen zu können, wurde gemeinsam mit dem Beratungsteam eine Portfolioanalyse durchgeführt und anschließend eine Zentrenstrategie erarbeitet und verabschiedet.

Vorgehen

Zunächst erfolgte eine detaillierte Bewertung der Markt- und Wettbewerbssituation mit Hilfe des "360°-Analyse"-Instrumentariums des McKinsey Hospital Instituts. Hierfür wurden auf DRG-Ebene die Fallzahlentwicklungen und -potenziale in den Einzugsgebieten ermittelt.

Die jeweiligen Chefärzte setzten dann gemeinsam mit dem Beratungsteam in einem zweiten Schritt die konkreten Fallzahlziele im Rahmen einer Neuausrichtung fest. Anschließend wurden die Abteilungen in neuen "Leuchtturmzentren" zusammengeführt, um eine fokussierte Erlösstrategie sowie operative Verbesserungen zu ermöglichen. Zu den einzelnen Prozessschritten zählten unter anderem die

  • Detaillierte Marktanalyse auf DRG-Ebene unter Einbeziehung von Wettbewerbssituation sowie demografischen und medizinischen Trends
  • Definition möglicher Zentren durch die Zuordnung von DRGs und die passgenaue Zuschlüsselung der relevanten Erlöse und Kosten
  • Entwicklung eines detaillierten "Zentrentools" zur Modellierung verschiedener Szenarien für jedes Zentrum sowie zur Einbeziehung verschiedener Kostenannahmen für das Gesamtkrankenhaus
  • Etablierung einer Gesamtstrategie für die Zentren inklusive umfangreicher Implementierungspläne mit Meilensteinen, Zeitplänen und Verantwortlichkeiten
  • Begleitung der Verabschiedung der Strategie in der Geschäftsführung sowie im Aufsichtsrat.

Ergebnis

Insgesamt wurden für das Krankenhaus fünf klar kommunizierbare "Leuchtturmzentren" entwickelt, hinterlegt mit konkreten Planungsprämissen und Implementierungsmaßnahmen. Dadurch konnte eine deutliche Profilschärfung erreicht werden; die identifizierten Erlöspotenziale belaufen sich auf 4 Mio. EUR p.a.

Auf Grund unserer professionellen Grundsätze und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Klienten veröffentlichen wir keine Klientennamen. Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne ausgewählte Referenzen und Ansprechpartner zur Verfügung.